AG Museumsgarten

Beeindruckend ist das Gesamtbild schon beim Betreten des Museumshofes mit seinem historischen Kopfsteinpflaster. Umrahmt von liebevoll angelegten Blumenrabatten erwartet das alte Kolonistenhaus unter den riesigen Kastanienbäumen seine Gäste. Auf der Wiese vor dem Museum wurden unzählige Krokusse gesteckt, die im Frühjahr ein herrliches Bild bieten.

Die fleißigen Mitglieder der Dienstagsgruppe sorgen dafür, dass hier alles gedeiht und ansehnlich ist.

Den ganzen Sommer bis zum Herbst hindurch werden Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Quitten und weiteres Obst geerntet und zu Marmelade und Gelee verarbeitet. Aber auch die Gemüse- und Blumenbeete und der Kräutergarten brauchen viel Pflege. Die Besucher interessieren sich sehr für den Kräutergarten und haben viele Fragen.

Die große Wiese hinter dem Museum wird regelmäßig gemäht, und Unebenheiten des Bodens werden zum größten Teil beseitigt, so dass die Fläche für Veranstaltungen und Feste genutzt werden kann.

Auf der Streuobstwiese finden sich einige alte Obstsorten wie zum Beispiel „Fießer’s Erstling“, „Harberts Renette“, „Landsberger Renette“, „Booskop“ und „Goldparmäne“. Und auch den „Kaiser-Wilhelm-Apfel“ - der tatsächlich nach Wilhelm I. benannt wurde, nachdem der Kaiser 1875 eine Kostprobe dieses Apfels für gut befunden hatte – kann man hier entdecken.

Der Museumsgarten ist ein Schatz, der erhalten und gepflegt werden muss. Wir suchen weitere Helfer, die sich dieser schönen Aufgabe widmen wollen. Ansprechpartnerin ist Brigitte Jacobsen.